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Notruf 112 – der direkte Draht zu schneller Hilfe

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112 europa

 

Aktion "Notruf europaweit 112"

 

Ob bei Feuer, Unfall oder anderer Notlage: Deutschlands Feuerwehr-Notruf 112 ist in Europa der einheitliche und direkte Draht zu schneller Hilfe. 2004 haben Bundesinnenminister Otto Schily und Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), die neue gemeinsame Infokampagne „Notruf europaweit: 112" gestartet.

Die Telefonnummer 112 ist mittlerweile in 34 europäischen Staaten die einheitliche Nummer in Notfällen. Auch in allen Handynetzen verbindet 112 mit der zuständigen Notrufzentrale. Mit 150.000 Plakaten rufen das Bundesinnenministerium und der Deutsche Feuerwehrverband bundesweit den Euronotruf 112 in Erinnerung.

„Schnelle Information der Feuerwehr und Rettungsdienste sowie eine möglichst präzise Schilderung des Geschehens sind Voraussetzung für bestmögliche Hilfe," so Bundesinnenminister Otto Schily zum Start der Infokampagne. „Es ist sehr erfreulich, dass in Europa immer mehr Länder auch auf dem Gebiet der Notfallvorsorge zu einheitlichen Standards kommen. Bei der 112 können Sie auch bei unseren europäischen Partnern sicher sein: Hier wird mir direkt geholfen."

 

„Der Notruf 112 und die Feuerwehr stehen untrennbar für schnelle Hilfe an jedem Ort. Schnelle Hilfe kann nur wirksam werden, wenn Augenzeugen eines Brandes oder Unglücks auch sofort Hilfe rufen. Daran möchten wir mit dieser Aktion appellieren: Werden Sie selbst aktiv, wählen Sie den Notruf, leisten Sie auch lebensrettende Sofortmaßnahmen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen".

DFV-Vizepräsident und Landesbranddirektor Albrecht Broemme weist aus der Erfahrung der praktischen Feuerwehrarbeit besonders auf folgende Punkte hin: „Wichtig ist, wo etwas passiert ist und was passiert ist. Ungenaue Ortsangaben oder unzureichende Beschreibungen der Situation verzögern immer wieder das schnellstmögliche Eintreffen von Hilfskräften und belasten die Feuerwehren und Rettungsdienste durch unnötige Doppelalarmierungen. Bitte beantworten Sie in jedem Fall die Fragen der Leitstelle."

 

5ws

 

In Deutschland wurde die Telefonnummer 112 bereits im Jahr 1973 als Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst eingeführt. Der Euronotruf geht auf einen Beschluss des Europarates von 1991 zurück. Mit der einheitlichen Nummer ist auch eine mehrsprachige Abfrage in den Leitstellen vorgesehen. Die Abfrage erfolgt über unterschiedliche Dienststellen, in Deutschland größtenteils direkt über die Feuerwehren. Über die 112 hinaus gibt es in vielen europäischen Staaten noch landesspezifische Notrufnummern für Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und andere Einrichtungen des Zivilschutzes.

 

 

Die Feuerwehr 112

 

 

Im Notfall das Richtige tun

 

Bei der Abgabe des Notrufes sind folgende Angaben wichtig:

 

  • Wer ruft an?
  • Was ist passiert?
  • Wo ist es passiert?
  • Beantworten Sie die Fragen der Leitstelle!

Legen Sie erst auf, wenn die Leitstelle Sie dazu auffordert.

Allgemein gilt:

 

  • Bewahren Sie Ruhe und Übersicht.
  • Bitten Sie Augenzeugen und Passanten gezielt um Mithilfe.
  • Bleiben Sie bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort und halten Sie sich für Rückfragen und zum Einweisen bereit.

 

Lesen Sie hier außerdem:

 

 

- Immer mehr Länder führen Notruf 112 ein

- Nur jeder fünfte kennt den Euronotruf

- Der lange Weg zum Euronotruf 112

- Die Zukunft hat schon begonnen - In-Vehicle eCall

- Internetlinks zum Euronotruf

 

Downloads:

 

- Notfall-Fax

- Handy-Notfallortung

- An was muß ich bei einem Notruf denken

 

- Plakat „Notruf europaweit: 112“ (PDF-Datei)
- Plakat „Notruf europaweit: 112“ für die Homepage

(JPG-Datei in ZIP-Archiv, 1,8 MB)

 

Die Originalplakate zur Kampagne wurden über den Feuerwehrverband vollständig an die Feuerwehren im Landkreis Uckermark verteilt. Bitte haben Sie deshalb Verständnis dafür, dass Sie bei uns keine weiteren Exemplare erhalten können.

 

 

 

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